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Das Gerichtsgebäude
Das Landgericht Freiburg war in zwei gegenüberliegenden historischen Gebäuden untergebracht und wird nach der Sanierung der
Salzstraße 17 dort auch wieder untergebracht sein:
Salzstr. 17 - Palais Sickingen
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Das 1769 - 1772 durch den Architekten Michel d' Ixnard für den Reichsfreiherrn Ferdinand Sebastian von Sickingen - Hohenburg im
Stil Ludwigs des XV. errichtete Gebäude, seit 1809 großherzogliches badisches Palais, brannte am 27.11.1944 beim Bombenangriff
auf Freiburg bis auf die Fassade aus.
1962 - 1965 wurde der jetzige moderne Neubau unter Einbeziehung und Erhaltung der alten Fassade für das Landgericht Freiburg
geschaffen.
Salzstr. 28 - Deutschordenskommende
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Das Gebäude wurde 1768 durch den Baumeister Franz Anton von Bagnato im Wiener Barockstil für den Komtur des Deutschen
Ritterordens Anton Freiherr von Rotenberg erbaut, 1805 säkularisiert und steht seither im Eigentum des badischen Staates. Es wurde
ebenfalls beim Bombenangriff vom 27.11.1944 zerstört und 1983 - 1985 mit modernen Räumlichkeiten hinter der mit Restfragmenten
rekonstruierten alten Fassade wieder aufgebaut.
Es beherbergt sowohl einen Teil des Landgerichts als auch die Zivilsenate des Oberlandesgerichts Karlsruhe - Außenstelle Freiburg.
